5 Fragen an Stephan Kraus

Fünf Fragen an...Stephan Kraus

Pünktlich zum neuen Jahr hat sich rosenberger | data personell und organisatorisch neu aufgestellt: Mit Diplom-Betriebswirt Stephan Kraus (51) ist seit Januar ein versierter Experte für Prozessmanagement und Digitalisierung Vertriebsleiter, der über zwanzig Jahre Managementerfahrung im B2B-Umfeld mitbringt.

Mit welchen Ideen er die Kunden überzeugen möchte und warum Tradition und 4.0 gut zusammen passen, erläutert er in unserem Interview.

1.    Rosenberger ist ein Traditionsunternehmen mit über hundertjähriger Geschichte als Medien- und Datendienstleister. Spielt dieser Erfahrungshorizont in der „4.0-Welt“ noch eine Rolle?

  • Kraus: Absolut! Dreh- und Angelpunkte bei B2B IT-Dienstleistungen sind Vertrauen und Sicherheit. Wir haben es jeden Tag mit sensiblen Daten und komplexen Projekten zu tun. Für unsere Kunden ist die lange Firmengeschichte bester Beweis für unsere Seriosität und Kompetenz, denn in einem sich so schnell und ständig wandelnden Umfeld besteht man nur durch Professionalität und Flexibilität.
    Für mich ist der Schlüssel die Balance aus Erfahrung, Neugier, Investitionen und Spaß an neuen Herausforderungen. Auf den Lorbeeren ausruhen gilt nicht! Gerade erst sind wir von der Dekra nach ISO 27001 für unsere hohen Standards bei Informationssicherheit und Datenschutz zertifiziert worden.
    rosenberger | data ist einer der wenigen Anbieter in Deutschland, der diese Standards mit der Erfahrung bei der Digitalisierung umfangreicher Medienbestände und dem Know-how bei ECM- und DMS-SoftwareDMS-Software
    Dokumenten-Management-System
    verbindet.
    Kurz: Tradition und 4.0 passen bei uns gut zusammen.

2.   Vertriebsleiter bei rosenberger | data ist eine neue Position. Warum war diese Organisationsveränderung nötig?

  • Kraus: Die Antwort darauf schließt an die Frage von oben an: Wir müssen flexibel bleiben. Ziel ist es, uns in den nächsten Jahren vom etablierten Scan- und DMS-DienstleisterDMS-Dienstleister
    Dokumenten-Management-System
    zu einem Full-Service-Lösungsanbieter weiterzuentwickeln. Hinzu kommen neue Bereiche wie die 3D-Digitalisierung, für die wir bereits jetzt sowohl die Dienstleistung als auch die passende Hardware anbieten.
    Bei diesen Aufgaben spielt der Vertrieb die entscheidende Rolle als Berater von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen für deren Digitalisierungsstrategie und -umsetzung.

3.   Das sind viele Schlagworte. Was heißt das konkret?

  • Kraus: Unsere Produktmanager verkaufen nicht lediglich ein Stück Soft- oder Hardware oder zwei Stunden Dienstleistung. Sie analysieren die internen Prozesse, sprechen Empfehlungen aus, sind Problemlöser und Ideengeber. Das erwarten die Kunden von uns, zu recht.
    Jeder kennt das: Je komplexer die Aufgaben, desto wichtiger sind verlässliche und kompetente Beratung und Unterstützung. Und Digitalisierung ist ein sehr komplexes Thema!
    Das Schlagwort „Full-Service-Lösungsanbieter“ drückt das aus: Wir machen den Kunden neben scannenscannen
    Umsetzung von analogen Vorlagen in digitale Informationen durch verschiedene Scansysteme.
    , Software und Beratung neue Angebote, wie Archive-as-a-Service, Scan-on-Demand und Cloud-Lösungen. Damit bieten wir ihm das komplette Paket, inklusive Kompetenzvermittlung in Workshops und Schulungen.

4.   Das heisst, revisionssichere Langzeitarchive, ScannenScannen
Umsetzung von analogen Vorlagen in digitale Informationen durch verschiedene Scansysteme.
bei Bedarf und internetbasierte Speichermöglichkeiten werden das Portfolio erweitern?

  • Kraus: Korrekt. Wir lassen unsere Kunden mit den erzeugten Datenmengen nicht alleine, sondern unterstützen mit individuell angepassten Lösungen. Um die Logistik, zum Beispiel den Transport des zu scannenden Materials, kümmern wir uns ja schon. Jetzt schließen wir den Kreis und bieten Speichermöglichkeiten für die digitalen Daten und die passende Software für den strukturierten und mobilen Zugriff.
    Natürlich bleiben wir auch in Zukunft neugierig. Unsere Mitarbeiter haben ein offenes Ohr für den Bedarf des Kunden und ein waches Auge auf die Entwicklungen am Markt. Über diesen Weg ist beispielsweise die 3D-Digitalisierung ins Portfolio gekommen.

5.   Gibt es etwas, das man unbedingt über Stephan Kraus wissen sollte?

  • Kraus: „Unbedingt“ ist ein starkes Wort… :-)
    Als studierter BWLer war ich jahrzehntelang in B2B-Unternehmen aktiv. Dabei hatte ich das Glück, mich vielseitig einbringen zu können; Marketing- und Vertriebsthemen haben meine Karriere ebenso geprägt, wie die Steuerung von Prozessen oder die Verantwortung für Digitalisierungsprojekte.
    Das hat mich letztendlich auch an den Aufgaben bei Rosenberger gereizt: Die große Themenbreite des Unternehmens mit den drei Geschäftsbereichen data, media und system und die Komplexität innerhalb der Bereiche. Wir sprechen Industrieunternehmen ebenso an wie öffentliche Verwaltungen, Museen und Werbeagenturen. Da wird es nie langweilig!

    Für die Herausforderung in der Freizeit unterstütze ich engagiert meinen heimischen Fußballverein als Jugendleiter des Grundlagenbereichs für Kinder von 4 bis 12 Jahren und als Geschäftsführer des Fördervereins der Fußballjugend.
    Bei so viel Fußballtheorie darf der sportliche Einsatz auch nicht zu kurz kommen: Als Spieler und Schiedsrichter trainiere ich die Kalorien ab, die ich als ambitionierter Hobbykoch auf den Teller gebracht habe.